Informationen

 

Neu: SVBB-ASCP-Anforderungsprofil Berufsbeistände (Fassung 09.2017) Anlässlich der Fachtagung vom 13./17. September 2017 hat der SVBB an seiner Mitgliederversammlung formell das neue, grundsätzlich überarbeitete Anforderungsprofil für Berufsbeiständinnen und Berufsbeistände publiziert und aufgelegt. Diese Neu-Fassung soll allen KES-Beteiligten ermöglichen, die aktuellen Anforderungen für Berufsbeiständinnen und Berufsbeistände besser beurteilen zu können: Dokument (10.10.2017: Ablage unter Dokumentation)

Viel Lob für die Anlaufstelle KESCHA Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb steht seit ihrer Gründung in der Kritik. Um die Situation zu entspannen, wurde Anfang Jahr eine Beratungsstelle für Betroffene geschaffen. Erste Rückmeldungen dazu ....(SRF-Info, 08.10.2017

KESB müssen bürgernäher werden... sowie Aussagen zur Rolle und Belastung der Beistände im Kommentar: Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht funktioniert weit besser, als seine Kritiker vorgeben. Doch es gibt Korrekturbedarf. Wenn es nicht gelingt, Angehörige und Gemeinden besser ...Mehr (NZZ, 02.10.2017)

 

Mit der KESB am Krankenbett - Vorsorge tut Not ... Neue Zahlen zeigen: Nur wenige Schweizer haben eine Patientenverfügung oder einen Vorsorgeauftrag. Die Folgen sind einschneidend. Link zum Artikel (Berner Zeitung, 02.10.2018)

Information zur SVBB-Mitgliederversammlung/MV und Fachtagung 2017:
Berufsbeistände im Zentrum -
Informationen zu MV/Fachtagung werden auf der per 31. Oktober 2017 neu aufgeschalteten Website publiziert. Angaben zur Fachtagung 2017 in Thun finden Sie aber bereits unter > Aktuelll > Tagungen&Weiterbildungen.

Fachtagung 2017 > Überforderte Beistände ? - 72 Kesb-Fälle begleitet ein Berufsbeistand im Durchschnitt. Immer mehr stossen an ihre Grenze (Tages-Anzeiger, 13.09.2017 und Originalartikel in der Sonntagszeitung vom 10.09.2017).

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Cornelia Roth, Kindes- und Erwachsenenschutz:
"Beharrlich bleiben und niemanden fallen lassen"
Als Sozialarbeiterin auf den Sozialen Diensten in Nidau führt Cornelia Roth (55) im Auftrag der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Mandate oder wird in deren Auftrag für Abklärungen eingesetzt. Obwohl sie manchmal mit schwierigen Situationen konfrontiert ist, fühlt sie sich privilegiert, weil sie ihre Arbeit liebt. > weiterlesen

Kesb: Warum gibt es so viele Schutzmassnahmen? Mehr als 130'000 Menschen sind auf die Unterstützung der Kesb angewiesen – so viele Einwohner hat die Stadt Bern. Was sind die Gründe für diese hohe Zahl? (Beobachter, 13. September 2017)


Bessere Qualität in der Sozialen Arbeit - Kampagne von AvenirSocial Am 5. Juli 2017 hat in Bern die Medienkonferenz zum Kampagnenauftakt stattgefunden. Die Medienkonferenz war der Anlass, um der Presse die zentralen Probleme im Bereich der...Mehr (Medienmitteilung vom 5. Juli 2017; AvenirSocial Schweiz) > zum Mediendossier

Partizipatives Entscheiden in medizinischen Angelegenheiten kann auch Beistandinnen und Beistände betreffen, Hier finden Sie - auf der Website des VBBRB - interessante Ausführungen: Link (VBBRB-Info vom 28.06.2017)

Kategorie: Berufspolitik, Bildung (Sozialberufe)

Sozialhilfe - ein Arbeitsfeld mit hohen Qualifikationsanforderungen - Im Rahmen des Monitoring-Projekts des Vereins sozialinfo.ch und der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW werden Stellenangebote im Sozialwesen der Schweiz kontinuierlich ausgewertet. Sozialhilfe-Stelleninserate zeigen, welche Anforderungen in diesem Bereich gestellt werden, welche Funktionen gesucht und welche Ausbildungen gefragt sind.... Mehr(ZESO-Nr. 02/2017)
14. Juni 2017, sozialinfo.ch; Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Projekt CompAct fördert Erziehungskompetenz der Eltern und Sozialkompetenz von Kindern: Kinderschutz Schweiz lanciert schweizweit das Projekt CompAct: Mit Bildkarten und pädagogi-schem Begleitmaterial sollen die sozialen Kompetenzen von Kindern von 3 bis 8 Jahren sowie die Erziehungskompetenz von Eltern gestärkt werden. Die Inhalte sind praxisbezogen, konstru-ktiv und lösungsorientiert. Das Material ist geeignet für den Einsatz in Kitas, Kindergärten, Grundstufen oder der Schulsozialarbeit. ...Mehr (13. Juni 2017, Kinderschutz Schweiz)

Sozialinspektoren haben auch eine präventive Wirkung - Für den Kanton Bern lohnt sich der Einsatz von Sozialinspektoren finanziell; die Massnahme kostet weniger, als dadurch in die Kasse zurückfliesst. ... Frau Heldner, hat der Missbrauch in der Sozialhilfe tatsächlich zugenommen, oder schaut man einfach genauer hin als früher? (BZ vom 01. Mai 2017 BZ)
Zum Thema: Ein «Bauchgefühl» allein reicht nicht für eine Inspektion

Kategorie: Sozialhilfemissbrauch

Beratung EL-Revision vor Abschluss / PK-Teilbezug für SE - in der SGK-Ständerat:
Zur Reform der Ergänzungsleistungen (EL)hat die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit/SGK des Ständerates einen Vorschlag der Kantone aufgenommen, um EL-Beziehende zu ermuntern, eine günstige Krankenkasse zu wählen. Anders als der Bundesrat will sie zudem Selbständigerwerbenden den Bezug eines limitierten Startkapitals aus der Pensionskasse ermöglichen (Medien-Mitteilung vom 28.03.2017). Link zur Medienmitteilung

 

Wie funktioniert die alternierende Obhut? «Die Hoffnungen der Väter sind berechtigt»
Bundesrichter Nicolas von Werdt weiss, wie die alternierende Obhut von Kindern bei getrennten Eltern klappen soll. (Der Bund, 14.03.2017) > Link

Fremdplatzierung:
Rückblick auf die Tagung Plattform Fremdplatzierung «Übergangsbegleitung» Über 150 Fachpersonen des Bereichs Fremdplatzierung aus der ganzen Schweiz haben sich an der Tagung vom 24. Januar 2017 «Übergangsbegleitung, roots to grow and wings to fly?»
...Mehr (Integras, 14.03.2017)

 

Das Familiehuus Steckborn bietet Kindern, die platziert werden müssen, einen sicheren, professionellen und familiären Rahmen. Hier ergänzende Informationen dazu: Dokument.
Mit nachfolgendem Link finden Sie die neue Website: https://www.familiehuus.ch/

Die KOKES hat in Zusammenarbeit mit insieme, Procap, Pro Infirmis und der Alzheimervereinigung Empfehlungen für „Angehörige als privater Beistand“ erarbeitet. Die Empfehlungen sind auf
der Website der KOKES aufgeschaltet (Information der KOKES vom Januar 2017) > nachfolgen-
de Links: - Empfehlungen auf Deutsch/Link und in Französisch > Link.

KESCHA – neue Anlaufstelle für Betroffene im Kindes- und Erwachsenenschutz

Neue Anlaufstelle für Personen, die mit KESB, Beiständen oder Gericht wegen einer angeordne-
ten Schutzmassnahme in einer Konfliktsituation sind (von Guido Fluri-Stiftung initiiert und gemein-
sam mit Integras Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik, Stiftung Kinderschutz Schweiz, Kinderanwaltschaft Schweiz, PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz und der KOKES, der Konfe-
renz für Kindes- und Erwachsenenschutz, aufgebaut). Weitere Informationen in der Medienmit-
teilung
vom 24.01.2017.

Studie zu Ausbildungs- und Erwerbsverläufen von Berufsgruppen im Sozialbereich / Ankündigung einer Laufbahnstudie im Februar 2017 - vom 19.12.2016/SAVOIRSOCIAL

Das Berufsfeld der Sozialen Arbeit ist von einem beträchtlichen Fachkräftemangel betroffen. Dies wird sowohl durch die von SAVOIRSOCIAL in Auftrag gegebene Studie "Fachkräftesituation im Sozialbereich" aus dem Jahre 2011 als auch die im April 2014 publizierte Studie des SECO zum Fachkräftemangel in der Schweiz belegt. Die Studie soll dazu Ergebnisse bringen.


Sozialhilfestatistik 2015 - SKOS fordert Engagement für Risikogruppen /19. Dezember 2016 Die Sozialhilfequote in der Schweiz ist stabil, wie die neue Sozialhilfestatistik zeigt. Damit das so bleibt, müssen für die Risikogruppen −Kinder und Familien, ältere Personen...Mehr


Empfehlungen der Konferenz der kant. Sozialdirektoren (SODK) zu unbegleiteten minderjähirgen Jugendlichen (UMA/MNA) aus dem Asylbereich / 23. November, 2016 SODK Unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche aus dem Asylbereich – auch «mineurs non accompagnés» oder kurz «MNA» genannt – haben aufgrund ihres Alters sowie des Umstandes,...Mehr

 




Monatsthema Oktober 2016

Positive Kesb-Bilanz nach den ersten vier Jahren - Sozial-Info

© Tageswoche.ch, mit freundlicher Genehmigung

Per 1. Januar 2013 wurde das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KESR) eingeführt. Damit ging auch eine institutionelle Reform einher. 146 neu geschaffenen KESB ersetzten die 1415 bisherigen Vormundschaftsbehörden. Dieser Systemwechsel hat immer wieder Kritik provoziert; mit problematischen Einzelfällen wiederholt das ganze System in Frage gestellt.
> Am 8. September zog die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (Kokes) nun eine positive Bilanz dieser ersten vier Jahre, zeigte aber auch einige Verbesserungspotenziale auf.
Mit einer Dokumentation der KOKES-Medien-Konferenz (Sozial-Info vom 01.10.2016) > Weiterlesen


"Sehe keine Alternative zu den KESB"
Kurt Affolter äussert sich in einem langen Interview zur Entwicklung und den gesetzlichen Grundlagen der "umstrittenen KESB". Es seien Fehler passiert, aber die heftige Kritik sei oftmals verzerrt. Link (Tages-Anzeiger, 01.10.2016).



INTERFACE-Studie: Evaluation Kindes- und Erwachsenenschutzrecht im Auftrag des Bundes
-    erste Analyse der organisatorischen Umsetzung und Kennzahlen zu Leistungen und Kosten 
- Bericht vom Mai 2016 zuhanden des Bundesamts für Justiz (BJ) : Link. (erfasst am 05.09.2016)

Die Neuorganisation der Behörden hat nach 2013 insbesondere in der Deutschschweiz zu einer öffentlichen Diskussion geführt. Im Dezember 2014 hat der Nationalrat zwei Postulate überwiesen, die vor allem die Kosten der Schutzmassnahmen in den Vordergrund stellen und den Bundesrat beauftragten, eine erste Evaluation des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts (KESR) durchzuführen. Im Bericht wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Fokus des Evaluationsberichts auf Fragen der Organisation der KESB und der Zusammenarbeit zwischen der KESB und den übrigen Akteuren liege. Auswirkungen der Aktivitäten der KESB in Bezug auf einzelne Fälle oder Massnahmen seien nicht Gegenstand der vorliegenden Analysen gewesen.


Protest der Eltern zeigt Wirkung
Etliche KESB/Kantone lockern die Regeln für Eltern von behinderten Kindern, welche diese als Privatbeistände betreuen: Link (Der Bund, 06.09.2016).

private Beistände (PriMa) nicht vergraulen ... Der administrative Aufwand für Eltern, die ihre erwachsenen Kinder als Beistände begleiten, ist mancherorts zu hoch und wird von Betroffenen nicht verstanden. Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu entlasten. Es sind die KESB, welche darüber zu entscheiden haben; Kommentar (Link).
Zum Thema: Eltern unter Generalverdacht (NZZ > Link (NZZ: Bericht/Kommentar v. 05.08.2016)


Familien mit schwer pflegebedürftigen Kindern sollen entlastet werden
...
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates möchte Familien, die schwerkranke oder schwerbehinderte Kinder zu Hause pflegen, zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Sie überweist einen Vorstoss an den Nationalrat mit 21 zu 0 Stimmen.

Weitere Informationen dazu finden Sie über den Link (Medienmitteilung vom 08.07.2016)

Zum Thema: Entlastung für Eltern mit behinderten Kindern (Procap)


Kritik an KESB wird mehrheitsfähig ... Auch linke Politiker wollen das Vormundschaftswesen verbessern. Die Volksinitiative der Kesb-Kritiker dient als Druckmittel. Noch im letzten Herbst war die Rede davon, die KESB gleich ganz abzuschaffen ...
Weitere Informationen dazu finden Sie über den Link (Tages-Anzeiger vom 12.07.2016)


Seminar zur Zusammenarbeit mit privaten Mandatstragenden (PriMa):  Die Fachhochschule Nordwestschweiz lanciert ein neues 2,5-tägiges Seminar über die Zusammenarbeit mit privaten Mandatsträgerinnen/-trägern. Der Start soll am 15.03.2017 in Olten sein. Es richtet sich an Personen, welche für die Begleitung von privaten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern zuständig sind (z.B. in Gemeinden, bei der KESB, bei Fachstellen usw.)
Weitere Informationen dazu finden Sie über den Link zur folgenden Website (Info vom 28.06.16)


Soziale Arbeit & Social Media ... (Link)

Der Verein Sozialinfo.ch hat zu seinem 10-jährigen Jubiläum den Leitfaden „Soziale Arbeit & Social Media“, Ein Leitfaden für Institutionen und Professionelle der Sozialen Arbeit,herausgegeben; Bestellung und weitere Informationen unter Link . (Info vom 23.05.2016).


Sorgerecht; Wer frecher ist, kriegt das Kind ... (Link)

Das gemeinsame Sorgerecht weckt falsche Hoffnungen. Wer nach der Scheidung mit den Kindern einfach wegzieht, hat die besseren Karten (25. April, 2016 Beobachter).


neues Kinderrecht im Parlament ... (Link)

Vorschau auf Sondersession des Nationalrats: Bundesrat will bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls Meldepflicht auf "Fachpersonen ausweiten, die eine besondere Beziehung zu Kindern haben"; vom 25. bis 28. April diskutiert der Nationalrat während der Sondersession u.a. dieses von verschiedenen Geschäfte, die auch die Kinderrechte betreffen. 

(Netzwerk Kinderrechte Schweiz vom 06.4.2016). Kategorie: http://www.sozialinfo.ch/fileadmin/kat2.pngKinderrechte

Nicht ohne meinen Vater ... (Link)
Schweizer Elternvereine aller Landesteile fordern, dass neu nur noch „Familiengerichte“ über Trennungen, Sorgerecht und Besuchsrechte entscheiden – davon sollen die Väter profitieren. (Schweiz am Sonntag vom 14.03.2016).


Das Feindbild KESB zementiert ... (Link)
NZZ-Kolumne: Dokumentarfim zum «Fall Flaach» - Mit billigem und einseitigem Journalismus lassen sich Ängste bestens bewirtschaften. Davon zeugt ein im Fernsehen ausgestrahlter Dokumentarfilm zum «Fall Flaach» (NZZ vom 08.03.2016).


Praxis bei Übernahme einer Massnahme nach Wohnsitzwechsel (Link; publ. in ZKE 2-2016)
Vorgehen bei der Übernahme einer Massnahme des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts nach Wohnsitzwechsel (Art. 442 Abs. 5 ZGB) –  Empfehlungen der KOKES vom März 2016


Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien (Link)
Beschreibung der notwendigen Rahmenbedingungen; Voraussetzungen für eine gute Begleitung und Betreuung.   (Moses-online, 26.02.2016)


Die KESB - der Beistand: Dein Freund und Helfer (Link)
Der Kindes- und Erwachsenenschutz sei weit weg vom Volk, hört man oft. Tatsache ist, dassviele Beistände Privatpersonen sind, die den Betroffenen nahestehen. Drei PriMa-Porträts(Beobachter vom 05.02.2016).


Die freiwillige Zwangseinweisung - psychiatrische Patientenverfügungen (Link)
Die Chancen auf Stabilität bei psychisch Kranke steigen, wenn sie in geistig klaren Phasen ihre Behandlungswünsche festhalten. Trotzdem wird die dazu mögliche Patientenverfügung kaum genutzt (NZZ vom 25.01.2016).


Die Kultur der Depression - Produkt unserer gesellschaftlichen Entwicklung? (Link)
Die Depressionsraten steigen unaufhörlich. Depression ist die Kehrseite unserer Freiheitlichkeit und damit auch ein gesellschaftlich-kulturelles Phänomen. Nur so kann man die Depression angemessen verstehen - nur damit auch vollständige Antworten auf das Phänomen geben.
(13. Januar 2016, The European )


Familienrecht: alleiniges Sorgerecht - "Das ist keine Diskriminierung" (Link)
Neue Bundesgerichtsurteile (vgl. "Gerichtsentscheidungen") zum Sorgerecht und zur Leihmutterschaft haben für Aufsehen gesorgt. Ein Gespräch mit dem zuständigen Abteilungs-Präsidenten, Bundesrichter Nicolas von Werdt (NZZ vom 23.12.2015).



Aufbau einer unabhängigen KESB-Ombudsstelle (Link):
Als Resultat einer Fachtagung im Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz mit der Frage, wie die Kommunikation mit den Betroffenen gestärkt werden kann, regt die KOKES an, künftig vermehrt mündlich (statt nur schriftlich) mit den Betroffenen zu kommunizieren. Zudem wird von der Guido Fluri Stiftung eine Arbeitsgruppe zur Schaffung einer neutralen und unabhängigen Ombudsstelle initiiert; dazu wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt. (KOKES-Medienmitteilung vom 10.12.2015)


Einem Berufsbeistand auf den Fersen oder "Alltag eines Berufsbeistands" (Link):
Auch Reiche sind schutzbedürftig, vor allem wenn sie alt und dement sind. Die Sicherung der Vermögen ist komplex und menschlich anspruchsvoll, wie ein Blick in den Alltag eines Berufsbeistands zeigt. (NZZ vom 05.12.2015)


Sterbehilfe bei Demenz - "Einsicht ohne Handlung reicht nicht" (Link):
Fortschreitende Demenz ohne Hoffnung auf Heilung - der begleitete Freitod ein schwieriges und zeitsensibles Thema: Welche Voraussetzungen sind zu prüfen? (Expertenkommentar und Vorgehen in SRF-Dokumentation vom 04.12.2015)


Häusliche Gewalt: Info-Blätter zur Rechtslage in der Schweiz (Link)
Aktualisierte Reihe von Informationsblättern des Eidg. Büro für Gleichstellung (EBG)
- Aus Informationsplattform human-rights.ch vom 02.12.2015


Häusliche Gewalt: Wie kann Kindern geholfen werden? (Link)
Sozial-Info und SRF-Berichterstattung und Kommentare vom 19.11.2015


Der Kampf um die Obhut verstärkt sich (BZ-Artikel/Interview mit Oliver Hunziker, Link)


Neues Kindesunterhaltsrecht gilt ab Januar 2017 (Link)


Die KOKES haben zusammen mit Swissbanking "Empfehlungen zum Vorgehen beim Abschluss von Finanzierungsgeschäften (insb. Hypothekardarlehen)" ausgearbeitet (Link)


Das Protokoll der SVBB-Mitgliederversammlung vom 3.9.2015 kann heruntergeladen werden (Dokument).


KESG: „Ich bin froh, dass wir zu dritt entscheiden“ (Wie die Arbeit einer Fachrichterin einer KESB aussieht, erfahren Sie im Interview von Sozialinfo.ch mit Frau Simone Münger). Dokument


Entlastungsangebot für zuweisende Stellen

Das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive bietet befristete Betreuungslösungen ausserhalb der Herkunftsfamilie oder der Institution an. Verantwortungsvolle und kompetente Kontaktfamilien betreuen die Kinder an Wochenenden und während Schulferien innerhalb ihrer familiären Struktur. Die Vermittlungen werden gemäss der Verordnung über die Aufnahme von Kindern in der Familienpflege PAVO vorgenommen.

In den folgenden Kantonen stehen aktuell und ab sofort Kontaktfamilien zur Verfügung:
AG / BE / BL / LU / NW / SG / TG / VS/ ZG / ZH (Angebot, Ferien in Gastfamilien)


Mehr Kindesschutz dank erweiterter Melderechte und Meldepflichten

Medienmitteilungen, Der Bundesrat, 15.04.2015: Der Bundesrat will die Meldepflichten bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen auf berufliche Fachpersonen ausdehnen und so den Kindesschutz stärken. Er hat dazu am Mittwoch von den Vernehmlassungsergebnissen Kenntnis genommen und die Botschaft für eine entsprechende Änderung des Zivilgesetzbuches verabschiedet. (Entwurf, Botschaft, Vernehmlassungsergebnisse, Vernehmlassung SVBB)


Neue Regionalgruppe der SVBB im Kanton Zürich:

Mit Freude und Genugtuung wurde die neue Regionalgruppe am 3. November 2014 vom SVBB-Vorstand aufgenommen. (Adresse vgl. unter Kapitel "Verband", "Regionalgruppen").


Adoptionsrecht

Der Bundesrat will das Adoptionsrecht den gewandelten gesellschaftlichen Wertvorstellungen anpassen. Er hat dazu am 27.11.2014 die entsprechende Botschaft verabschiedet. Insbesondere soll die Stiefkindadoption einem weiteren Kreis von Paaren geöffnet werden: In Zukunft soll diese Möglichkeit nicht nur Ehepaaren, sondern auch Paaren in einer eingetragenen Partnerschaft oder in faktischen Lebensgemeinschaften offenstehen. Zudem schlägt er die Flexibilisierung der Adoptionsvoraussetzungen und die Lockerung des Adoptionsgeheimnisses vor. (Dokument)


Neues Kindes- und Erwachsenenschutzrecht auf dem Prüfstand

Der Bundesrat hat zwei parlamentarische Vorstössen zum neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (14.3776 und 14.3891; Pressemitteiling vom 19.11.2014) zur Annahme empfohlen. Er ist bereit, die Wirksamkeit dieser Gesetzesrevision zu evaluieren.Mit dem Inkrafttreten des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts am 1. Januar 2013 haben auch die neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) ihre Arbeit aufgenommen. Der Bundesrat hat sich bereit erklärt, in einer ersten Evaluation die bereits möglichen Erkenntnisse aus der Änderung des Vormundschaftsrechts zur Kindes- und Erwachsenenschutzgesetzgebung aufzuzeigen und insbesondere Qualität und Kosten der Leistungen sowie Zahl der Massnahmen (Personenzahl) und neu eröffneten Verfahren vor und nach Inkrafttreten der neuen Gesetzgebung zu prüfen. Im Übrigen soll evaluiert werden, ob die Ziele der Revision erreicht worden sind.


Aktueller Newsletter der "Integras" (Dokument)


Neue Regionalgruppe der SVBB in der Region Basel: Mit Freude und Genugtuung wurde die neue Regionalgruppe am 3. November 2014 gegründet und vom SVBB-Vorstand aufgenommen (Adresse vgl. unter Kapitel "Verband", "Regionalgruppen").


Medienmitteilung: Kritik an den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden ‒ Stellungnahme der KOKES (Dokument)


Umsetzung gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall
(Empfehlungen der KOKES vom 13. Juni 2014) (Dokument)


Gemeinsame elterliche Sorge: AHV-Erziehungsgutschriften neu geregelt (14.5.2014). Die neue Bestimmung in der AHV-Verordnung sieht vor, dass das Gericht oder die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) bei jedem Entscheid über die gemeinsame elterliche Sorge, über die Zuteilung der Obhut oder über die Betreuungsanteile gleichzeitig auch über die Anrechnung der Erziehungsgutschriften befindet (Dokument)


Der Einbezug von Sozialhilfebehörden in die Entscheidfindung der Kindesschutzorgane
(Empfehlungen der KOKES vom 24. April 2014) (Dokument)


Dokumentation ICSW (International Council on Social Welfare) Expert/innen-Treffen zum Betreuungsrecht – Deutschland, Österreich, Schweiz im Vergleich 2013 (Dokument)


NGO-Bericht zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in der Schweiz (Dokument)


Die KOKES hat zusammen mit der Schweizerischen Bankiervereinigung gemeinsame Empfehlungen zur Vermögensverwaltung ausgearbeitet. Die Empfehlungen tragen zur praktischen Umsetzung des neuen KESR bei und konkretisieren die VBVV mit Blick auf die Praxis der Banken und Behörden. Die Empfehlungen sowie das Musterformular zum Zeichnungsrecht sind auf der Website der KOKES zu finden (Link)


Welche KESB ist zuständig?

Die Behördenorganisation im Kindes- und Erwachsenenschutz ist auch unter neuem Recht sehr heterogen. Um sich im Kanton oder über die Kantonsgrenzen hinaus kundig zu machen über eine zuständige KESB, sind auf der Website der KOKES die Adressliste der KESB und die Suchfunktion für die Gemeinden verfügbar (Link)


Diverse Positionen der SVBB zur Stellung der Berufsbeiständin/des Berufsbeistandes im neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Dokument)


Der SVBB-Vorstand hat sich zum geplanten neuen Unterhaltsrecht (Gesetzesrevision 2013) vernehmen lassen (Dokument).


Der Vorstand der SVBB (damals noch VSAV) hat im Jahre 2006 ein erstes Anforderungsprofil für professionelle MandatsträgerInnen entwickelt (beachten Sie aber die derzeit aktuelle, angepasste Fassung). Gestützt auf diese Grundlage wurden in deren wichtigsten Handlungsfeldern bei der Betreuungsarbeit Standards (Zeitbedarf, qualitative Massstäbe etc.) entwickelt. Zusammen mit einer Projektgruppe des EJS der Stadt Biel wurden daraufhin parallel und gemeinsam mit dem Vorstand der SVBB an Projekten gearbeitet, mit dem Ziel, ein für die Praxis einfach anzuwendendes Mandatsbewirtschaftungssystem zu entwickeln. Dabei sollte für die operative Umsetzung der verfügten Mandate im Erwachsenenschutzbereich der Aufwand erfasst, bzw. bewertet werden können.
Das Fernziel bestand zusätzlich darin, die Gesamtbelastung eines Dienstes für die Stellenbewirtschaftung ermitteln zu können. Das Gesamtprojekt wurde extern evaluiert. Die Weiterverbreitung der Dokumentation ist unter Angabe der Quelle gestattet. (Links: Anforderungsprofil, Schlussbericht der Evaluation, Tabelle Mandatsbewirtschaftung)


Im Kanton Bern hat die Zivilabteilungskonferenz des Obergerichts eine neue Praxis für das Verfahren bei Unterhaltsstreitigkeiten volljähriger Kinder festgelegt. (Link)